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Juli 2016

Datum: 02.07.2016

Einsatzgrund: Klärbecken füllen

Einsatzort: Kirchohsen

Nach Wartungsarbeiten musste das Klärbecken der Kläranlage Kirchohsen so schnell wie möglich mit Wasser gefüllt werden, da das verbliebene kleinere Becken umzukippen drohte. Wir stellten sofort eine schlagkräftige Truppe zur Verfügung, ohne dass die Sirenen heulen mussten. Das ist Hilfsbereitschaft!

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November 2015

Datum: 24.11.2015

Einsatzgrund: Scheunenbrand

Einsatzort: Esperde

Die FFW Esperde hatte das Feuer schnell unter Kontrolle. Unsere Atemschutzgeräteträger standen zur Unterstützung bereit.

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November 2013

Datum: 15.11.2013

Einsatzgrund: Strohballenbrand

Einsatzort: Biogasanlage Kirchohsen

Mitten in der Nacht wurde die FFW Brockensen aus den Betten geholt. Die FFW Kirchohsen und weitere Wehren waren bereits seit dem Vorabend mit den Löscharbeiten von Strohballen beschäftigt. Die Einsatzkräfte vor Ort waren bereits erschöpft. Aus diesem Grund wurden die Atemschutzgeräteträger aus den kleineren Wehren im Ilsetal nachalarmiert. Die Lösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis zum Nachmittag. Das DRK - Zug Marienau - versorgte die Einsatzkräfte. Vielen Dank dafür.

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Mai 2013

Datum: 28.05.2013

Einsatzgrund: Kritischer Pegelstand der Weser

Einsatzort: FTZ Kirchohsen

Gegen Abend heulten die Sirenen in der Gemeinde Emmerthal. Der Pegelstand der Weser war dramatisch angestiegen. Zur Sicherheit sollten Sandsäcke gefüllt werden, um im Ernstfall gut vorbereitet zu sein. Zum Glück wurden die Sandsäcke bei uns nicht benötigt. Beim Elbehochwasser fanden Sie jedoch einen Platz. Auch unser Kamerad Stefan Bös half in Magdeburg. Vielleicht verbaute er sogar unsere vorbereiteten Sandsäcke.

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Januar 2013:

Datum: 23.01.2013
Einsatzgrund: Feuer in einem Heizungshaus
Einsatzort: Esperde

Am Dienstagmorgen gegen 9:40Uhr wurde der Brand in einem Heizungshaus in Esperde entdeckt. Besondere Lage: Zwei Tanks mit insgesamt 2000 Litern Heizöl befanden sich im Heizungshaus. Mit einem schnellen Schaumangriff konnte Schlimmeres verhindert werden.

Durch die große Hitze hatten sich in der Dachkonstruktion bereits Glutnester gebildet. Gegen 11:00 Uhr wurde auch die FFW Brockensen alarmiert, um mit der Unterstützung unserer Atemschutzgeräteträger die Gefahr zu bannen. Die Glutnester wurden mit der Wärmebildkamera ausfindig gemacht. Zur Bekämpfung mussten Dachziegel entfernt werden und mit Hilfe einer Motorsäge konnten die Glutnester freigelegt und anschließend gelöscht werden. Unsere neue PFPN (Portable Fire Pump Normal, neu für TS8) musste sich zum ersten Mal im Brandeinsatz beweisen. Mit Erfolg.

Besonderheiten: Aufgrund der Uhrzeit fanden sich nicht genügend Atemschutzgeräteträger am Einsatzort ein. Gegen 12:40 Uhr wurden daher mit dem Auslösen von Feuer 3 weitere Einheiten angefordert.

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Winter 2010:

2012:

Datum: 29.04.2012

Einsatzgrund: Fettbrand

Einsatzort: Brockensen

Auf einem Herd in einem Schuppen war am Sonntag heißes Fett in Brand geraten. Der Eigentümer versuchte das brennende Fett mit Wasser zu löschen, wodurch es zu einer Explosion kam. Der Schuppen geriet ebenfalls in Brand. Ein Nachbar griff sofort zum Feuerlöscher, ein weiterer Dorfbewohner alarmierte die Feuerwehr. Das Feuer konnte gelöscht werden und es wurde niemand ernsthaft verletzt. Dank der schnellen Reaktion des Nachbarn konnte Schlimmeres verhindert werden.

Besonderheiten: Flüssiggastank in unmittelbarer Nähe

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Winter 2010:

Datum: 2010

Einsatzgrund: Hochwasser

Einsatzstelle: Ilsetal

Nach heftigen Regenfällen waren im gesamten Ilsetal die Straßen überschwemmt und mussten von der Feuerwehr geräumt und teilweise gesperrt werden. Brennpunkt war die Straße zwischen Heyen und Brockensen, welche aufgrund eines Heuballens, welcher den Graben verstopft hatte, unpassierbar wurde.

 

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13./14.01.2008:

Datum: 13./14.01.2008

Ursache: Wohnungsbrand

Einsatzstelle: Börry, Rosenstraße

Nachdem wir lange Jahre kaum Einsätze hatten, vergingen dieses Mal nur ein paar Monate und unsere Hilfe wurde erneut benötigt.

Am 13.Januar 2008 gingen um ca. 23:45 Uhr die Sirenen in Brockensen. Gemeldet wurde ein Wohnungsbrand in der Rosenstraße in Börry.

Am Einsatzort angekommen sah man sofort die Rauchschwaden aus dem betroffenen Gebäude austreten, und unsere Atemschutzträger machten sich sogleich zum Einsatz bereit. Für Stefan Bös war dies der erste Einsatz unter PA. Personen waren jedoch zum Glück nicht mehr im Gebäude. Durch die Hilfe einer Wärmebildkamera der FFW Kirchohsen, konnten Glutnester ermittelt werden um gezielter vorgehen zu können.

Ansonsten wurde es zu unserer Aufgabe gemacht eine zweite Wasserversorgung vom Ilsebach zur Brandstelle herzustellen, was reibungslos klappte.

Eine Person erlitt eine Rauchvergiftung und wurde vor Ort von der DRK-Rettung aus Emmerthal behandelt und anschließend nach Bad Pyrmont ins St. Georg Krankenhaus gefahren.  

 

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21./22.08.2007:

Datum: 21./22.08.2007

Ursache: Hochwasser

Einsatzstelle: ca. 17:45Uhr Brockensen,

                    ca. 18:30 Uhr Esperde,

                    ca. 03:00 Uhr (22.08.) Börry

Nachdem die FFW Brockensen viele Jahre von einem Einsatz verschont geblieben war, gingen am Mittwoch den 21.08.2007 die Sirenen. Jedem war klar, bei diesem Regen konnte es sich nicht um eine Übung handeln.

Zum ersten Mal ertönte das Horn um ca. 17:45Uhr und sofort erschien die FFW Brockensen mit einer enormen Stärke von ca. 13 Mann am Feuerwehrhaus. Der Grund war ein enormer Anstieg eines kleinen Neben"flusses" der Ilse. Diese konnte aufgrund des hohen Wasserstandes kaum noch Wasser aufnehmen, was den Anstieg verursachte.

Mehr als eine Straßensperrung vorzunehmen war jedoch nicht nötig und so fuhren wir zur Unterstützung der FFW Esperde ins Nachbardorf. Dort drohte das Hochwasser in mehrere Scheunen einzubrechen.

Nach ca. einer Stunde ging das Hochwasser jedoch zurück und so war der Einsatz zunächst beendet. Für viele Kameraden der FFW Brockensen war es übrigens der erste Einsatz (für Stefan Bös, Rüdiger Koalenzki, Marcel Stolte, Maren und Inga Grave).

Bilanz: Die Scheunen konnte vor Wassereinbruch bewahrt werden. Einige Keller mussten leergepumpt werden. Personen mussten nicht evakuiert werden. Eine Maus benötigte jedoch Hilfe um den Wassermassen, die sich wie bei Flut ausbreiteten, entkommen zu können ;-).

Nachdem die Welle, die zuvor Esperde passiert hatte auch in Brockensen ankam, waren alle auf einen weiteren Einsatz Flussabwärts vorbereitet. Denn kurzzeitig war Brockensen nicht einfach Brockensen, sondern Brockensen am See :-). Da die Ilse jedoch nicht direkt durch den Ort fließt, war in Brockensen kein Gebäude in Gefahr.

Anders in Börry. Dort fließt die Ilse direkt durch den Ort (wie in Esperde) und so gingen nachts um 03:00Uhr erneut die Sirenen.

Nun hieß es Sandsäcke schleppen, um Häuser, Scheunen und Gärten vor dem Eindringen des Wassers zu bewahren, was auch größtenteils gelang. Wie zuvor in Esperde mussten jedoch auch hier einige Räume vom bereits eingedrungenen Wasser befreit werden.

Der Einsatz endete gegen 4:30Uhr mit einer heißen Suppe im Feuerwehrhaus Börry.

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Historisches:

Von der Gründung der Wehr bis zum Jahre 1925 existieren leider keine Aufzeichnungen über Einsätze oder ähnliches. Wahrscheinlich sind sie verloren gegangen.

Nachdem Brockensen über 70 Jahre hinweg von Feuer verschont geblieben war, brach am 03.10.1930 um die Mittagszeit ein Brand in Krendings Scheune aus. Sie brannte bis auf die Umfassungsmauer ab, auch der Dachstuhl des Stalles fing Feuer. Die Brandursache blieb unerklärt.

In der Zeit von 1925 bis 1938 musste die Brockenser Feuerwehr bei zehn Bränden Hilfe leisten:

Frenke 1 mal 1926
Esperde 4 mal 1926, 1927, 1931 und 1932
Heyen 3 mal 1926, 1927 und 1932
Latferde 1 mal 1930
Brockensen 1 mal 1930

Auch im 2. Weltkrieg setzte die Protokollführung aus.

1947 brannte es in Esperde und 1948 in Bessinghausen. Bei diesen Einsätzen war nur wenig Löschwasser vorhanden und mehrere Hausbrunnen  mussten angepumpt werden.

Am 29.03 1957, nach 29 Jahren, kam es in Brockensen wieder zu einem Großbrand. Scheune und Stallungen des Hartmannschen Anwesens brannten bis auf die Umfassungsmauern ab. Am Brandort verhinderten die Wehren aus Brockense, Börry, Esperde, Frenke, Heyen und Kirchohsen ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbargrundstücke. Neben beträchtlichen Vorräten und Maschinen kamen auch einige Rinder in den Flammen um. Die Ursache des Brandes war Brandstiftung. Bei den später anfallenden Aufräumarbeiten leistete die Brockensener Wehr den Betroffenen, wie auch in den folgenden Schadensfällen vorbildliche Hilfe.

Schon drei Jahre später, am 21.11.1960, brennt durch Brandstiftung die Braunsche Scheune vollkommen ab. Unterstützt wurde die Brockenser Wehr durch Heyen, Esperde und Börry.

Am 13.09.1962, gegen 18 Uhr, brannte die Fachwerkscheune von Wessels vollkommen nieder. Unterstützung erhielt die Brockenser Wehr durch Börry, Esperde, Heyen, Frenke und Bessinghausen. Es galt im wesentlichen das Strüversche Grundstück vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Große Mengen Stroh sowie einige landwirtschaftliche Maschinen wurden ein Raub der Flammen. Brandursache war ein Kurzschluss in der elektrischen Anlage.

Nachdem im August 1963 bei einem Brand in Heyen Nachbarschaftshilfe geleistet wurde, musste noch im Dezember wieder im eigenen Ort gelöscht werden.

Spielende Kinder steckten Strüvers Feldscheune an. Wegen der langen Wasserförderstrecke (ca. 450m) war Brockensen auf die Unterstützung der Wehren aus Börry, Esperde und Heyen angewiesen. Die Feldscheune brannte vollkommen nieder, ein selbstfahrender Mähdrescher viel den Flammen zum Opfer.

Am 24.06.1975, gegen 15 Uhr, krähte wieder der "rote Hahn" in Brockensen. Durch Blitzschlag wurde die Scheune und der Stall unseres Ehrenbrandmeisters (Erhard Becker) ein Opfer der Flammen. Erschwerend kam hinzu, dass auch die Sirenenalarmierung auf dem Feuerwehrgerätehaus ausgefallen war. Elf Wehren waren bei diesem Großbrand im Einsatz und konnten ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindern. Die Scheune war jedoch nicht mehr zu retten und auch der Stall nahm großen Schaden. Viele Geräte, Maschinen und vier Rinder waren Opfer der Flammen. Bei den Aufräumungsarbeiten griffen auch englische Pioniere, die zufällig im Ort waren, tatkräftig mit zu.

1980 brennt es wieder in Brockensen. Am 19.12. gegen 18 Uhr, wird die Brackhahnsche Scheune gegenüber der Kirsche ein Opfer der Flammen. Einige dort abgestellte Oldtimerfahrzeuge sind nicht mehr zu retten. Die Brandursache blieb ungeklärt.

1983 wird es wieder ernst in Brockensen. Am 28.10., gegen 18 Uhr, brannte die Scheune von Mr. McDonald aus unerklärter Ursache ab. Rund 100 Feuerwehrleute aus Brockensen, Börry, Esperde und Kirchohsen waren im Einsatz. Böiger Wind führte zu starkem Funkenflug, der das Wesselsche Anwesen besonders bedrohte.

Keine zwei Monate später am 09.12. gegen 14 Uhr, setzte ein defekter Ölofen die Garage von Familie Krause in Brand. Zwei Autos brannten dabei aus. Die Feuerwehren aus Kirchohsen, Börry und Esperde, z.T. mit schwerem Atemschutz, leisteten Löschhilfe.

Brandbekämpfung und Menschenrettung ist nun ohne schweren Atemschutz kaum noch möglich, da Atemgifte, die beim verbrennen von z.B. Kunststoffen und Chemikalien entstehen, zu schwere Gesundheitsschäden führen können. Ab 1985 nehmen daher auch Brockensener Feuerwehrleute an Atemschutzlehrgängen in der FTZ teil. Es wird regelmäßig geübt. Unsere Wehr war mit vier Atemschutzgeräten ausgestattet.

1986 wurde ein Schornsteinbrand beim Kameraden Günther Böhning gelöscht.

Am 30.03.1990 kommt es wieder zu einem Löscheinsatz in unserem Ort. Auf dem Grundstück von Herr Rusch (ehemals Kohlenberg) entzündete sich ein Reisighaufen. Das Feuer griff auf einen nahegelegenen Schuppen über, dieser konnte jedoch schnell gelöscht werde, sodass größerer Schaden vermieden wurde.

Am 12.01.1992 feierte die Wehr ihren traditionellen Ball in der Gastwirtschaft Wedeking (heute Junimond), als gegen 4.00Uhr, wahrscheinlich durch Kurzschluss, Stallgebäude und Wohnung des Menzischen Anwesens brannten. Vorbei war die Ballgemütlichkeit. Alle, oder wenigstens die, die noch dazu imstande waren, halfen mit, die 450m lange Wasserförderstrecke aufzubauen. Sehr hilfreich war das Tanklöschfahrzeug aus Börry. Insgesamt waren 70 Feuerwehrleute im Einsatz. Auch dieses Mal wäre die Brandbekämpfung ohne Pressluftatmer nicht so erfolgreich verlaufen.

Schwerer Atemschutz musste auch am 19.10.1992 eingesetzt werden, als gegen 1.00Uhr ein Zimmerbrand bei der Familie Krause ausbrach. Ursache war ein Kurzschluss in einer Schrankbeleuchtung.  

November 2015

 

Datum: 24.11.2015

 

Einsatzgrund: Scheunenbrand

 

Einsatzort: Esperde

 

Die FFW Esperde hatte das Feuer schnell unter Kontrolle. Unsere Atemschutzgeräteträger standen zur Unterstützung bereit.